Verhaltenstherapie

Psychotherapieverfahren Verhaltenstherapie

Was ist Verhaltenstherapie?

Die Verhaltenstherapie (VT) ist eine Form der Psychotherapie, die auf der Annahme basiert, dass unerwünschtes Verhalten erlernt wurde und daher auch wieder verlernt und durch erwünschtes Verhalten ersetzt werden kann. Dieser Behandlungsansatz verfolgt das Ziel, störungsbezogene Verhaltensmuster aktiv zu verändern, indem neue, angemessenere Verhaltens- und Denkweisen erlernt werden. Verhaltenstherapie ist eine ziel- und lösungsorientierte Therapie, die auf Lerntheorien basiert. Sie kann sowohl bei psychischen als auch bei körperlichen Erkrankungen eingesetzt werden kann.

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Grundprinzipien der Verhaltenstherapie

Kern der Verhaltenstherapie ist die Überzeugung, dass persönliches Verhalten erlernt werden kann. Dies impliziert, dass problematisches Verhalten nicht unveränderlich ist, sondern durch gezielte therapeutische Interventionen modifiziert werden kann. Zu den grundlegenden Methoden der VT gehören unter anderem:

Verhaltensexperimente

Konfrontationstherapie

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Therapieprozess und Verfahren

Problemanalyse und Zielsetzung

Behandlungsplanung

Intervention

Evaluation und Anpassung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Verhaltenstherapie ein vielseitiges und effektives Instrument zur Behandlung einer Vielzahl von Erkrankungen darstellt. Durch die Kombination von Verhaltens- und kognitiven Ansätzen ermöglicht sie es Patientinnen und Patienten, nicht nur störende Verhaltensweisen abzubauen, sondern auch neue, positive Muster zu erlernen. Das macht die Verhaltenstherapie zu einer wertvollen Option in der modernen Psychotherapie, die sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche geeignet ist.

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Patricia Kleinhenz
Stellv. Ausbildungskoordinatorin

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