Selbsterfahrung und Supervision

Selbsterfahrung und Supervision

Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten (m/w/d)

Die Selbsterfahrung ist zentraler Bestandteil der Ausbildung und wird außerhalb der Arbeitszeit durchgeführt. Sie dient Ihnen dazu, Ihre persönlichen Anteile und deren Einfluss auf die therapeutische Beziehung bewusst zu machen.

In Supervisionen üben Sie Ihre therapeutische Tätigkeit unter der Leitung eines erfahrenen Supervisors bzw. einer erfahrenen Supervisorin aus. Dies ermöglicht es Ihnen, Feedback zu erhalten und Ihre Kompetenzen weiterzuentwickeln.

Selbsterfahrung - Persönlich wachsen, professionell handeln

Einzelselbsterfahrung

Gruppenselbsterfahrung

Heiligenfeld Kreissymbol mit Trennstrich

Supervision - intensiv und persönlich begleitet

Einzel- und Gruppensupervisionen

Häufig gestellte Fragen zur Supervision

Abgeleitet wird das Wort Supervision aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie “von oben betrachten“ oder “Überblick”. In Supervisionssitzungen wird mit Hilfe einer Supervisorin oder eines Supervisors – die bzw. der einen neutralen Blick von außen mitbringt – das eigene berufliche Handeln angeschaut und reflektiert. In den Supervisionen werden verschiedene Blickwinkel betrachtet. Supervisionen geben keine Lösungen vor, sie tragen aber dazu bei, sich in schwierigen beruflichen Situationen angemessener zu verhalten.

Problematische Situationen, die in der Therapie aufgetreten sind, oder solche, die voraussichtlich in der Zukunft auftreten könnten, werden beim Supervidieren reflektiert. Die Supervisorin bzw. der Supervisor gibt den Supervisanten Handwerkszeug und Lösungsmöglichkeiten für derartigen Situationen an die Hand.

Es gibt eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Supervisionen durchzuführen.
Beispiele hierfür sind:

  • Einzelsupervisionen
  • Gruppensupervisionen
  • Fallsupervisionen
  • Teamsupervisionen
  • Lehrsupervisionen
  • Ausbildungssupervisionen

Supervisionen werden von Supervisorinnen und Supervisoren angeleitet, welche entsprechende Zusatzausbildungen bzw. Qualifikationen aufweisen. Supervision ist eine Form der Beratung. Sie regt zur Reflexion des eigenen Handelns an. Ziel ist es, die Qualität professioneller therapeutischer Arbeit sicherzustellen und zu verbessern.

Psychotherapeutische Behandlungen unter Supervision sind ein zentraler Bestandteil der Ausbildung. Aufgabe der Supervision ist es, die Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer dabei zu unterstützen, eine tiefenpsychologisch‐methodische Kompetenz zu erwerben, eine angemessene psychotherapeutische Haltung zu entwickeln und sich ihrer unbewussten Beteiligung am Behandlungsprozess bewusst zu werden.

Im Rahmen der Ausbildung müssen mindestens 150 Supervisionsstunden absolviert werden. Davon müssen mindestens 50 Stunden als Einzelsupervision durchgeführt werden.

Da unsere Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer bei uns in ein All-inclusive-Konzept eingebunden sind, d. h. sowohl stationäre als auch ambulante Patientinnen und Patienten betreuen, finden regelmäßige Einzel- und Gruppensupervisionen in den Kliniken statt. Zudem werden regelmäßige Fallbesprechungen angeboten, wobei ein direkter Austausch mit anderen Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmern stattfindet und gewährleistet wird.

Die Praktische Ausbildung wird durchgängig von technisch-kasuistischen Seminaren (TKS) begleitet. Im Rahmen der Tätigkeit in der Institutsambulanz werden Behandlungssitzungen der Ausbildungsteilnehmerinnen und Ausbildungsteilnehmer videographiert. Ziel ist, das konkrete therapeutische Verhalten zu beobachten, zu analysieren und zum Inhalt der Supervision zu machen.

Noch Fragen? Bitte melden!

Frau lächelt freundlich.

Patricia Kleinhenz
Stellv. Ausbildungskoordinatorin

Montag bis Donnerstag: 08:00 Uhr – 15:30 Uhr
Freitag: 08:00 Uhr – 12:00 Uhr